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Teil 1
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USA 2011
from California to California
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Als wir in Page sind, schicke ich Kiki nochmal eine SMS, krieg aber keine Antwort. Wir sind einigermassen platt. Von Sedona aus haben wir im Quality Inn vorgebucht. Da hier mittlerweile "No Vacancy" steht, haben wir wohl richtig gehandelt. Wir warten noch ein bißchen und gehen dann im hoteleigenen Restaurant essen. Dann kommt eine SMS - Kiki und Sebastian stehen vor dem Hotel. Sie kommen auch ins Restaurant und wir quatschen uns da ein bisschen fest.
Nett - so ein Treffen. Und auch Kiki und Sebastian :-)
In Page ist es ziemlich warm, und auch die Sonne kommt zum Vorschein. Wir fahren erst ein bisschen einkaufen, unsere Vorräte gehen zu Neige.

Um es vorweg zu sagen: Wir hatten uns für heute vorgenommen in den Paria River Canyon zu laufen, und auch die White Rocks wollten wir uns ansehen. Nichts von dem haben wir gemacht, wir waren einfach zu faul und haben uns stattdessen den Lake Powell von verschiedenen Stellen aus angesehen. Man muss ja zwischendurch auch mal entspannen.

Halt !  - eins haben wir dann doch gemacht. Etwas, was wir in den vergangenen Jahren immer weggeschoben haben wegen unserer manchmal auftretenden Höhenangst.
Ich weiß, dass es Fotos gibt, die den vorderen Teil der Schleife auch noch zeigen. Aber so weit habe ich mich nicht nach vorne getraut. Man muss auch seine Grenzen kennen. Im Übrigen war leider auch hier wieder eine große Gruppe meiner schlitzäugigen Freunde, die keinerlei Rücksicht kennen, sich vordrängeln, laut sind, sich benehmen wie die Axt im Walde und glauben sie wären alleine unterwegs. Als die dann endlich weg waren, konnte man sich das Ganze auch in Ruhe anschauen. Der Ausblick ist grandios.
Ein Besuch des Lake Powell ohne eine (gebührenpflichtige) Fahrt über den Lake Shore Drive ist für uns unvorstellbar. Und auch in diesem Jahr war unsere Bank wieder frei. Schön, so ein Picnic mit dieser Aussicht.
Etwas nörlicher liegt die Zufahrt zum Lone Rock. Hier kann man mit dem Auto oder Wohnmobil bis zum Wasser fahren. Eine sehr schöne Stelle wie ich finde. Zum Baden war dass Wasser allerdings noch zu kalt. Der Wasserpegel sinkt übrigens immer mehr. Irgendwann steht der Felsen im trockenen.
Letzlich fahren wir zurück zum Hotel, und ich möchte noch ein paar Runden im Pool drehen. Aber das Wasser ist noch kälter als der Lake Powell. An dieser Stelle mal ein Wort zu diesem Hotel im Speziellen, was aber durchaus exemplarisch für so manch andere Hotel ist. Das Haus ist eigentlich sehr schön mit wirklich guter Lage und die Zimmer sind sauber, wenn auch nicht allzu groß. Aber...
...ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass es unter indianischer Verwaltung steht, aber es kümmert sich offensichtlich keiner um die Dinge, die sich dann in der Summe anhäufen, und aus einem guten Hotel schleichend ein schlechtes machen. Der Spülstein läuft nicht richtig ab ( das muss auch die Hausdame bemerken), der Pool ist nicht geheizt, die Flure sind nicht wirklich sauber, die Balkonbefestigung ist rappelig usw., ich will nicht alles aufzählen. Wie gesagt, im einzelnen nicht so wichtig, in der Summe....

Gegessen haben wir der Einfachheit halber wieder im Restaurant des Hauses. Ich weiß, dass anders als wir, Kiki und Sebastian gestern nicht so ein Glück hatten, aber unser Steak war gut, und auch heute essen wir hier recht ordentlich - deshalb - Bewertung: ****

Gefahrene Meilen in und um Page: 40
                    Hotelbewertung: ***
Facit Page: Am Lake Powel ist es immer wieder schön, auch ohne Wanderung in den umliegenden Gebieten, die ja auch ihre Fasznation haben. Wir haben hier einfach mal nur gefaulenzt.

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